Literatur der Russlanddeutschen

Veröffentlichungen

Literatur der Russlanddeutschen und Erinnerung

Hg. Carsten Gansel unter Mitarbeit von Julian Wessel

Okapi Verlag Berlin 2018

 

Die Beiträge dieses Bandes wenden sich einem in der literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschung bislang zu wenig beachteten Gegenstand zu: der Literatur von Sowjetdeutschen – so die übliche Bezeichnung bis zur Auflösung der Sowjetunion 1991 – bzw. der Russlanddeutschen. Im Zentrum steht somit ein Kapitel der deutsch-russischen Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, das „selbst in groben Zügen den wenigsten bekannt ist“ (Eleonora Hummel).
Bis zum Zerfall der Sowjetunion waren einer Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Sowjetdeutschen auch in literarischen Texten enge Grenzen gesetzt. Die Aufsätze zielen daher neben Überblicksdarstellungen auf eine dezidierte Analyse ausgewählter Texte, sie fragen nach der Rolle, die die Sprache für die Identität der Russlanddeutschen besitzt und beschäftigen sich mit Aspekten des kollektiven Gedächtnisses. Schließlich gibt es Einblicke in die Autorenwerkstatt (Hugo Wormsbecher, Nelly Däs). Ein zweiter Band wird sich

Veröffentlichungen
Werner Lindemann: BEICHTE

Werner Lindemann: Beichte. Ein Lebensbericht Herausgegeben von Carsten Gansel Werner Lindemann wuchs im Gutsdorf Altjeßnitz bei Wolfen auf und musste noch als Siebzehnjähriger im Zweiten Weltkrieg kämpfen. Diese Erfahrung hat ihn ein Leben lang geprägt. Der hier herausgegebene Text hat sich im Nachlass des Autors wiedergefunden und wird erstmals publiziert. Die autobiographisch grundierte Geschichte führt in …

Veröffentlichungen
Detlef Stapf: Caspar David Friedrichs Wanderer

Franz Christian Boll und die Kunst der Romantik In so vertrauten Gemälden Caspar David Friedrichs wie der „Wanderer über dem Nebelmeer“ oder die „Kreidefelsen auf Rügen“ gehörte Franz Christian Boll als Rückenfigur zum prominentesten Bildpersonal der Romantik. Detlef Stapf zeigt in der reich illustrierten Biographie das Leben dieses bekanntesten Unbekannten …

Veröffentlichungen
Nadja Klier: 1988. Wilde Jugend

Nadja ist in Ost-Berlin aufgewachsen. Zwei Tage nach ihrem 15. Geburts­tag wird sie mit ihrer Familie aus politischen Gründen ausgebürgert. Über Nacht verliert sie ihr Zuhause, ihre beste Freundin und ihren Lebensalltag. In West-Berlin versucht sie Anschluss an ein neues Leben zu finden, ihre Heimat auf der anderen Seite der Mauer …