mit Jesus Irsula

Gespräch

Lesung und Gespräch mit Jesus Irsula über die kubanische Kultur gestern und heute

Jesus Irsula begleitet die Entwicklung von Kultur, Literatur, Theater und Bildender Kunst auf Kuba seit mehr als vierzig Jahren. Aus eigener Erfahrung kann er über die Entwicklungen nach der Revolution 1959 berichten, über die Alphabetisierungskampagne 1961, das kubanische Bildungssystem, Komponenten der kubanischen Kultur oder über die Rolle der Musik, die eben nicht nur aus Salsa besteht. Auch das »graue Jahrfünft« hat er miterlebt und kann sich zu Fragen der Zensur in Kunst und Literatur äußern. Derzeit spielen die aktuellen Entwicklungen nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu den USA nicht nur für die Kubaner eine große Rolle. Im Gespräch wird es auch um den Werdegang von Jesus Irsula zum Dolmetscher und Übersetzer gehen. Immerhin hat er zahlreiche deutsche Politiker aus Ost und West vor und nach 1989 betreut. Dazu gehören u.a. Willi Brandt, Gerhard Schröder sowie in der letzten Zeit Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier. Jesus Irsula gehört auch zu den renommierten literarischen Übersetzern und hat Texte von Hans Modrow zur Perestroika oder von Annett Gröschner (»Prenzlauer Berg, nachts (Tote Hose)«)  übertragen.

Alle Informationen im Überblick:

Stimmen aus Kuba: Jesus Irsula über die kubanische Kultur gestern und heute

Dienstag 04.07.17 – 19:00 Uhr

KiZ (Kongresshalle)
Südanlage 3a
35390 Gießen

Eintritt frei

Moderation: Prof. Carsten Gansel (Institut für Germanistik)

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